Unternehmensbewertung
Eine Bewertung ist dann nützlich, wenn ihre Annahmen der Entscheidung standhalten.
Nordwyn entwickelt nachvollziehbare Wertbandbreiten für Verkauf, Kauf, Nachfolge, Gesellschafterfragen und Corporate Finance—mit sichtbaren Werttreibern und Unsicherheiten.
Wann das Thema relevant wird
- Gesellschafter benötigen eine Bandbreite vor Verkauf oder Nachfolge.
- Ein Käufer braucht eine disziplinierte Grundlage für sein Angebot.
- Partner diskutieren Teilübertragung, Buyout oder Kapitaleinstieg.
- Das Management will verstehen, welche operativen Hebel den Wert verändern.
Leistungsumfang
Unternehmensbewertung
- Bewertungszweck, Wertstandard und Stichtag
- Historische Zahlenqualität und EBITDA-Normalisierung
- Planung, Cashflow und Kapitalbedarf
- DCF, Markt-Multiples, Vergleichstransaktionen und Substanzwert je nach Fall
- Bridge von Enterprise Value über Net Debt zum Equity Value
Ein disziplinierter Prozess
- 01
Fragestellung definieren
Verkauf, interne Übertragung, Akquisition und Strategie erfordern unterschiedliche Annahmen und Evidenz.
- 02
Ergebnis normalisieren
Wiederkehrende Leistung von Einmaleffekten, Inhaberpositionen und Related Parties trennen.
- 03
Methoden wählen
Methoden passend zu Geschäftsmodell, Datenlage und Zweck einsetzen.
- 04
Annahmen testen
Wachstum, Marge, Diskontsatz, Multiple, Working Capital, Verschuldung und Investitionen sensitivieren.
- 05
Bandbreite erklären
Ergebnis als nachvollziehbare Brücke von operativen Fakten zu Unternehmens- und Eigenkapitalwert darstellen.
Fragen, die die Entscheidung prägen
- DCF bewertet künftigen Free Cashflow, nicht nur bilanziellen Gewinn.
- Ein EBITDA-Multiple muss zur EBITDA-Definition und zum Unternehmensrisiko passen.
- Enterprise Value wird erst nach Net Debt und vereinbarten Anpassungen zum Equity Value.
- Bei anlageintensiven oder schwachen Unternehmen kann der Substanzwert stärker wiegen.
Methoden und Arbeitsmittel
- Discounted Cash Flow
- EBITDA- oder Umsatz-Multiples bei ausreichender Vergleichbarkeit
- Vergleichstransaktionen
- Substanzwert und gewichtete Szenarien, wenn sinnvoll
Typische Fehler
- Ein Multiple auf nicht normalisiertes Ergebnis anwenden.
- Börsenmultiples ohne Abschläge für Größe, Liquidität, Konzentration und Kontrolle übernehmen.
- Enterprise Value mit dem Erlös der Gesellschafter verwechseln.
- Eine exakte Zahl ausgeben, obwohl nur eine Bandbreite belastbar ist.
Häufige Fragen
Welche Bewertungsmethode ist die beste?
Das hängt von Zweck, Geschäftsmodell und Datenlage ab. Häufig ist eine Triangulation mehrerer Methoden belastbarer als ein einzelnes Ergebnis.
Was ist normalisiertes EBITDA?
Eine analytische Schätzung des wiederkehrenden operativen Ergebnisses nach begründbaren Bereinigungen außergewöhnlicher oder nicht betrieblicher Positionen.
Ist der Unternehmenswert gleich dem Kaufpreis?
Nein. Der Preis entsteht in Verhandlung und hängt auch von Wettbewerb, Synergien, Finanzierung, Konditionen und Risikoaufteilung ab.
Verwandte Beratungsfelder
Vertrauliche Gespräche.
Sie benötigen eine belastbare Wertindikation?
Klären Sie Zweck und Evidenz, bevor Methode oder Erwartung festgelegt werden.